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Spektakuläre Fahrradrouten

Es gibt Strecken, die stehen auf der To-do-Liste vieler Radsportliebhaber ganz oben. Wegen der brillanten Aussicht, aufgrund des Wunsches sich auf die Spuren der Profis zu begeben oder einfach einmal über wildes Gelände zu brettern. Drei Routen, die sich auf jeden Fall lohnen.

 

Die Königsetappe Österreichs

Mit E-Bike, Mountainbike oder Rennrad einmal um den Großglockner – auf der To-do-Liste vieler Radfahrer. Landschaftlich steht der Großglocknerpass den Panoramarouten in Frankreich und Italien in nichts nach. Insgesamt ist die Hochalpenstraße 48 Kilometer lang und hat ihren höchsten Punkt auf rund 2.500 Metern. Der Großglockner selbst beeindruckt mit einer Höhe von fast 3.800 Metern. Von Bruck an der Großglocknerstraße legt man die ersten zehn Kilometer in relativ flachem Gelände zurück.

Die restlichen 17 Kilometer bis zum Fuscher Törl haben es jedoch in sich: Steigungen von bis zu zwölf Prozent und 14 Kehren muss der ambitionierte Radfahrer bis hierhin bezwingen. Vom Fuscher Törl bietet sich ein Abstecher auf die Edelweißspitze an. Für nur 143 zusätzliche Höhenmeter wird man jedoch mit einer atemberaubenden Aussicht auf das Glocknermassiv belohnt. Am Startpunkt, entlang der Strecke und auch am Endpunkt in Heiligenblut, Kärnten, befinden sich zahlreiche Unterkunfts- und Duschmöglichkeiten – perfekt an die Bedürfnisse eines Radfahrers angepasst.

Tipp: Die beste Gelegenheit für eine Radtour bietet sich am ersten Juniwochenende. Dann ist die Straße nur für Kraftfahrzeuge bis zum Fuscher Törl wegen des Glocknerkönig-Radrennens gesperrt.

Weitere Infos zur Tour und den Einkehrmöglichkeiten unter: www.grossglockner.at
 

Trails in der Wüste

White Rim Trail – Backpacking durch Utah – 160 Kilometer durch den Canyonlands National Park. Moab ist das Zentrum für Bike- und Outdoor-Sportler. Der White Rim Trail verläuft auf sandigem, teilweise mit Schotter bedecktem Untergrund. Technisch ist die Tour weniger anspruchsvoll. Aber sie verlangt einiges an Kondition. Um die Strecke befahren zu dürfen, ist eine Erlaubnis der Nationalparkverwaltung notwendig. Die beste Reisezeit ist von März bis Oktober.

Im angrenzenden Hochgebirge kann bis Anfang Mai Schnee liegen, die Trails in den unteren Lagen können zu dieser Zeit aber problemlos befahren werden. Im Sommer am besten in den frühen Morgenstunden starten, denn tagsüber wird es bis zu 40 Grad heiß. Übrigens: Wer lieber knifflige Single Trails fährt, findet in der Umgebung um Utah und Colorado zahlreiche Traumrouten, auf denen man sein Können unter Beweis stellen kann.
Einen Überblick über alle Trails rund um Moab finden Sie hier: www.discovermoab.com
 

Auf den Spuren der Profis

Passo dello Stelvio – die legendärste Strecke in Europa. Der in den Alpen nahe der Schweizer Grenze liegende Passo dello Stelvio war bereits mehrmals Teil des Giro d’Italia und ist der höchste Aufstieg in den östlichen Alpen. Zudem ist er nach dem Col de l’Iseran der zweithöchste Gebirgspass der gesamten Alpen. Wer hier ganz nach oben will: Vorbereitung ist hier das A und O. Eine durchschnittliche Steigung von 7,4 Prozent (zeitweise 15%), eine Strecke von über 60 Kilometern, knapp 2.000 Höhenmetern und insgesamt 48 Kehren sind zu bezwingen.

Das Automagazin „Top Gear“ kürte den Pass zu einer der besten Straßen der Welt. Die Aussicht ist atemberaubend, das Gefühl, oben zu stehen, unbeschreiblich.


Mehr Informationen unter www.stelvio.net

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