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Art City

Berlin ist Kult. In dieser pulsierenden Stadt hat die Kunst ihren Platz gefunden. Wir zeigen drei Ausstellungen, die lange nachklingen.

 

Berlin ist Gegenwartskunst. Neben Streetart, Jugendkultur sowie Kunsthäusern mit Fokus auf die Frühgeschichte haben vor allem neue Formen der Kunst hier ihren Platz gefunden. Dazu gehört die abstrakte, neue Fotografie, Skulpturenhandwerk sowie die Malerei. Die folgenden drei Ausstellungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch verbindet sie alle eines: Der Hang zur Melancholie.

 

New Photography

Jack Pierson
ROSES/MEN IN PROFILE/IRM HERMANN/MARGIT CARSTENSEN  (MOOD BOARD), 2020
Archival Pigment Print
107 x 80 cm [HxW] (42,13 x 31,5")
Ed.  of 5
© Jack Pierson / Courtesy Aurel Scheibler

Anlässlich des Gallery Weekends zeigt die Galerie Aurel Scheibler die neuen Werke des New Yorker Künstlers Jack Pierson. Seit seinem Debut im Jahr 1992 gilt er als wegweisender Künstler für collageartige Inszenierungen. Aus Worten in Kombination mit Fotografie schuf er eine neuartige Kunstform. Auf eine sehr spielerische und leichte Art umschreibt er Geschichten, die sich erst bei genauerer Betrachtung entfalten und jedem, der sie ansieht eine ganz eigene Story erzählen. Seine Arbeit ist geprägt von Poesie, Melancholie und Tiefe. In dieser Ausstellung konzentriert sich der Künstler vor allem auf den Prozess der Entstehung seiner Kunst.


Jack Pierson: New Photography
12. September 2020 – 14. November 2020

Galerie Aurel Scheibler
Schöneberger Ufer 71
10785 Berlin
aurelscheibler.com/de

 

Eine imaginäre Reise

Leviathan, 2014
Graft auf Papier in Wachs
99,5 x 70 cm

© Cordia Schlegelmilch_Galerie Michael Haas

Gegensätze – der Kern der Arbeit von Künstlerin Sandra Vásquez de la Horra. Die Kunst der Chilenin ist schwer verdaulich. Sie ist geprägt von Verletzlichkeit, Erbarmungslosigkeit sowie grotesken und verstörenden Visionen, die sich in ihren Bildern widerspiegeln. Prägend für diese Art der Kunst ist zum einen die Kolonialgeschichte Spaniens sowie ihre eigene, von Folter und Verfolgung geprägte, Vergangenheit. Mit Bleistift und Farbstift saugt sie alles Neue auf dickem Papier oder Zeichenkarton auf. Ihre Werke vollendet Sie, indem sie diese in ein Bad aus Wachs taucht.


Sandra Vásquez de la Horra: El Viaje Imaginario
10. September 2020 – 17. Oktober 2020

Galerie Michael Haas
Niebuhrstraße 5
10629 Berlin
gallerymichaelhaas.com

 

South. Southwest

Christina de Middel, Proyecto Viaje Centro - La Feria de las Flores, courtesy of the artist, Leica Iberia & re|space gallery

Trotz des Lockdowns und einer ungewissen Zukunft öffnete die re|space gallery in Charlottenburg 2020 ihre Pforten. Den Schwerpunkt bilden zeitgenössische Malerei, Zeichnung sowie Skulptur.

Die kommende Ausstellung South.Southwest ist eine Foto-Sammlung, welche von verschiedenen Fotografen als Kollektiv zusammengestellt wurde und als Manifest der Lateinamerikanischen Weltanschauung gelten. Diese Werke entstanden unter der Schirmherrschaft von Leica Iberia. Sie zeigen Landschaften, Leute und Tiere in sehr intimen Situationen. Sie vermitteln Alltag und Traditionen in außergewöhnlicher Form. Jeder Abzug ist ein Unikat, ausgewählt in einem vierteiligen Identifikationsprozess unter anderem durch Leica.


South.Southwest , Exponents of contemporary Latin American photography
Donnerstag, 09. Oktober 2020 – 09. Dezember 2020
re|space gallery
Mommsenstraße 71
10629 Berlin

re-space.de

Titelbild © wal_172619 auf Pixabay

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